Kreuzfahrt Karibik (Miami - Cartagena - Aruba - Curacao - St.Maarten - St.Thomas - Miami) Februar/März 2013

Karibik-Kreuzfahrt



In 2013 haben wir einen besonderen Urlaub angetreten:

Gemeinsam mit Verwandten aus Amerika, die wir vorher noch nicht getroffen haben, sind wir auf Kreuzfahrt durch die Karibik gegangen.


Diesen Teil der Welt hatten wir bislang noch gar nicht auf unserem Plan, und da uns diese Art des Reisens an verschiedene Plätze in der Karibik bringt, fanden wir das eine gute Idee zur Orientierung.


Nachdem ein Termin, eine Route und ein Schiff gefunden war, hat es sich im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt gemacht, vor der Buchung einen Blick auf das Vergleichsportal für Kreuzfahrten zu werfen.


Wir hatten uns ein Preislimit gesetzt und sowohl im Internet als auch bei diversen Anbietern recherchiert. Dabei sind wir auf diese Seite gestoßen, die unglaubliche Rabatte verspricht. Angefangen bei Restkapazitäten auf dem jeweiligen Schiff bis hin zu Frühbucherrabatten und speziellen Sonderaktionen sind tatsächlich Preisunterschiede zum regulären Katalogpreis von bis zu 80% drin.


Wir haben unsere Preisersparnis für eine bessere Kabinenkategorie aufgewendet. Geplant war ursprünglich eine Innenkabine - geworden ist es schlussendlich eine Balkonkabine! Wir haben die Ruhe auf dem eigenen Balkon gerade an Seetagen später sehr zu schätzen gewusst!


Auf jeden Fall sind wir voller Vorfreude in Miami an Board der Norwegian Sun gegangen! 11 Tage unter karibischer Sonne... Mitten im deutschen Winter... Herrlich!

Fisher Island
Fisher Island
Boarding time
Boarding time
Ablegen in Miami
Ablegen in Miami

Wir verlassen Miami bei leichtem Nieselwetter und haben zunächst einen Seetag vor uns. Diese Zeit nutzen wir, um uns auf dem Schiff so einigermaßen zurecht zu finden.


Es war für uns schon eine Umstellung von unseren bisher eher kleinen und ruhigen Hotels (weniger als 100 Gäste) auf eine schwimmende "Bettenburg" mit mehr als 2.200 Passagieren umzusteigen. Doch man kann auch auf dem Schiff seine Ruhe haben, und dem Trubel entgehen! 


Orte mit viel Action, wie das Casino und der Partylounge haben wir größtenteils vermieden. Die zwanglose Umgebung in der Sportsbar dagegen haben wir sehr genossen.





Atrium
Atrium
Sportsbar
Sportsbar

Nach einer ruhigen Nacht freuen wir uns auf unseren ersten Landgang in Cartagena (Kolumbien)

Wir wollten das Kloster San Pedro und das Nationalmuseum sehen, und natürlich auch durch die Altstadt mit ihren tollen Balkonen bummeln. Umso besser, dass es dafür eine organisierte Tour gegeben hat...

Zurück an Bord bringt uns das Schiff über Nacht zu unserem nächsten Ziel: 


Aruba

Da wir am Vortag lange zu Fuss unterwegs waren, haben wir beschlossen, uns einen ruhigen Tag am Strand zu machen. Wir hatten uns vor Ort erkundigt, wo man einen ruhigen Strand und gute Schnorchelbedingungen findet.

Uns wurde ein Privatstrand auf einer vorgelagerten Insel empfohlen, also haben wir unsere Flossen und die Taucherbrille geschnappt und sind rausgefahren...

Dieser Privatstrand entpuppte sich allerdings eher als großes Freibad. Es gab eine Riesenrutsche, Musik und jede Menge Snacks... nichts für Leute, die eigentlich ihre Ruhe haben wollten. Auch von der Unterwasserwelt waren wir enttäuscht. Die Korallen waren kaputt, weil irgendwie alle darauf herumlaufen. Die wenigen Papageifische, die sich dort noch tummeln, bleiben nur dort, weil sie angefüttert werden... definitiv nichts für Schnorchler!

Und schon läuft die Norwegian Sun wieder aus dem Hafen von Aruba aus. Wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Punkt unserer Route:


Curacao

Kurz nach Sonnenaufgang erreichen wir Willemstad, die Hauptstadt der Insel Curacao.


Diesmal ziehen wir auf eigene Faust los. Im Vorfeld haben wir uns überlegt, dass wir selbstredend die Destillerie des berühmten Likörs sehen, und auch der berühmten Tropfsteinhöhle Hato Cave einen Besuch abstatten wollen. Also haben wir uns kurzerhand einen Taxifahrer geschnappt, kurz den Preis ausgehandelt, und los gehts...


Unser erster Stop: Hato Cave

Nachdem wir wieder ans Tageslicht gekommen sind, geht es zum nächsten Highlight... einer Likörprobe! :-)

Doch die Destillerie liegt am anderen Ende der Insel, und die Fahrt führt uns über die berühmte Königin-Juliana-Brücke, wo wir den Ausblick über Willemstad genießen.

Leicht angetüddelt (nachdem wir "genötigt" wurden, verschiedene superleckere Varianten des berühmten Likörs zu probieren! :-) ) machen wir uns gegen Mittag wieder auf den Weg zum Schiff.


Ablegen ist aber erst am späten Nachmittag geplant. Nach einer kurzen Pause gehen wir nochmal von Bord und laufen über die Königin-Emma-Pontonbrücke rein in die Altstadt. Wir haben ja versprochen, Urlaubsgrüsse in die Heimat zu schicken... 

Die Zeit vergeht hier wie im Flug, und das Schiff legt schon wieder ab...

Tschüss Curacao
Tschüss Curacao

Am nächsten Morgen werden wir wieder in einem anderen Hafen wach. 

Guten Morgen St.Maarten!


Auf dem Plan für heute steht ein Ausflug mit dem Katamaran, welcher uns nahe an der Küste zu einem Schnorchelplatz und später zum berüchtigten Maho Beach am Flughafen von St. Maarten bringt...

Tschüss St.Maarten
Tschüss St.Maarten

Der letzte Hafen auf unserer Reise bevor es wieder nach Miami geht, ist die ehemalige Pirateninsel St.Thomas auf den Amerikanischen Jungferninseln.


Das Katamaranfahren gestern hat so viel Spass gemacht, dass wir heute gleich nochmal rausfahren mit Käpt'n Ryan und seiner Champagner Cat.


Vor St.John gibt es einen Strand, wo man beim Schnorcheln Schildkröten beobachten kann.

Nach den Eindrücken von Aruba und St.Maarten haben wir mal besser nicht zu viel erwartet, und haben statt dessen erstmal die Landschaft und den grandiosen Rumpunsch an Bord genossen...

Der Schnorchelplatz war eine Überraschung - diesmal im positiven Sinne. Ein Lichtblick für Schnorchelfans. 


Uns war klar, dass es schwierig sein wird, von einem Kreuzfahrtschiff aus und mit Zeitdruck im Nacken einen der paradiesischen Tauch- und Schnorchelspots zu erreichen, von denen es in der Karibik sicher viele gibt. Umso mehr haben wir uns über diesen Ausflug gefreut!

Wir verlassen St.Thomas und haben noch 2 Tage auf See, bis wir den Ausgangspunkt unserer Reise wieder erreicht haben...


Zeit für ein paar Eindrücke vom Schiff:

Es ist soweit. Am frühen Morgen haben wir Miami erreicht. Bis wir von Bord müssen, können wir nochmal einen Sonnenaufgang und ein leckeres Frühstück genießen. Dann heisst es Abschied nehmen von der Norwegian Sun.

Unser Flieger in die Heimat geht erst in 3 Tagen. Also haben wir uns ein Hotel am berühmten Miami Beach gesucht und gefunden.


The Palms



Auf der Suche nach einem Supermarkt machen wir uns auf ins Jüdische Viertel...

Es gehört natürlich dazu, sich am Beach den Wind um die Nase wehen zu lassen. Dabei sind wir aber weniger sportlich unterwegs als die die zahllosen Jogger. Wir lassen es gemütlich angehen...

Am Abend laufen wir wieder den Beach Walk runter in Richtung Lincoln Road, um was Leckeres zum Essen zu finden. Und es gibt für jeden Geschmack das Richtige. Ganz preiswert ist es allerdings nicht.

Lincoln Road
Lincoln Road

Wer günstiger essen mag, und gerne mal einen genialen Burger essen gehen möchte, dem sei das Beer and Burger Joint wärmstens empfohlen!


Der Fussweg ist zwar etwas weiter, aber zur Not gibt es ja auch noch Bus oder Taxi...


Wir haben nie einen besseren Burger gegessen!!


Nur ein kleiner Tipp noch: 


Unbedingt reservieren!

Und lasst euch nicht erzählen, dass amerikanisches Bier lecker ist. :-)


Das Hotel bietet Stadtrundfahrten zu Land und zu Wasser an. Wir haben uns für beide entschieden. Zunächst geht es mit einem kleinen Shuttlebus zu den Sehenswürdigkeiten Miamis.

Gegen Mittag geht es dann Downtown wieder aufs Boot. Wir bestaunen die exklusiven Villen der Schönen und Reichen.

Im Hardrock Cafe mussten wir natürlich auch noch reinschauen und einen dicken Pulli kaufen, denn uns hat die Kunde erreicht, dass der Winter Deutschland fest im Griff hat... :-)

Jetzt müssen wir aber wirklich zum Flughafen und ein toller Urlaub geht zuende!


Fazit:


Kreuzfahrt ist nicht unsere bevorzugte Art des Reisens, denn wir mögen es eher ruhig und beschaulich. Aber zur Orientierung in "neuen Gebieten" durchaus gut geeignet.

Man braucht nur einen sehr starken Willen, um all den kulinarischen Verführungen widerstehen zu können. :-)