Die Sehnsucht nach Meer und bunten Fischen hat uns 2025 wieder nach Indonesien geführt.
Dabei war es gar nicht so leicht, sich für ein Gebiet zu entscheiden, denn Indonesien ist riesig, und hat soviel zu bieten!
Eine Station unserer Reise stand fest, denn wir wollten unbedingt Coral Eye Resort besuchen - das Schwester-Resort von Siladen Resort & Spa im Norden von Sulawesi.
Allerdings wollten wir keine 2,5 Wochen an einem Ort bleiben, und haben uns dann noch weiter nach einem Ort umgesehen, den wir noch nicht kennen, und der sich gut mit Nord-Sulawesi kombinieren
lässt.
Wer uns kennt, der weiß, dass wir immer auf der Suche sind nach kleinen Resorts mit einem schönen Hausriff. Nach ein wenig Recherche sind wir dann bei Beluga Reisen auf Proco Island auf den Molukken gestoßen. Nicht ganz so weit weg wie Raja Ampat, touristisch noch nicht so erschlossen und eher ursprünglich, preislich fair und eine tolle Unterwasserwelt... Also haben wir nicht lange überlegt und haben gebucht.
Kleiner Tipp für Selbstorganisierer: Es ist nicht so einfach, die Flüge von Manado nach Labuha selber zu buchen. Zum Einen geht die Flugverbindung nur 1x am Tag, und zum Anderen kann es durchaus passieren, dass der Flug spontan wegen Wetter oder mangelnder Auslastung einfach mal ausfällt. Deshalb haben wir die Flugbuchung diesmal auch in die Hände von Beluga gelegt, und es hat reibungslos funktioniert.
Damit war dann auch die Reihenfolge für uns klar: Erst auf die Molukken und Nord-Sulawesi dann auf dem Rückweg.
Aber genug der langen Vorrede... Wir wissen, ihr seid nicht hier zum Text lesen, ihr wollt Bilder sehen...
Dann kommt mal mit.
Los ging unser Abenteuer in Frankfurt mit Turkish Airline.
Mit einem Zwischenstopp in Istanbul ging es weiter nach Jakarta. Dort hatten wir einen sechsstündigen Aufenthalt. Eigentlich hatten wir geplant, diese Zeit mit einem Nickerchen in der Lounge zu verbringen, aber daraus wurde leider nichts.
In Frankfurt wurde uns gesagt, unser Gepäck sei durchgecheckt bis Manado. Leider war das nicht der Fall. Dank einer Board-Durchsage im Flieger haben wir erfahren, dass alle die, die innerhalb Indonesiens weiterreisen wollen, ihr Gepäck abholen, und über den Domestic Airport neu einchecken müssen.
Soweit so gut... Was aber keiner gesagt hat, dass ein Einchecken am Domestic Flight Counter auch für Anschlussflüge erst 3 Stunden vor Abreise möglich ist.
Das hieß für uns nach dem ganzen Einreise-Procedere 3 Stunden mit unserem Gepäck in der Wartehalle sitzen, statt entspannen in der Lounge. Immerhin gab es einen Starbucks - mit Kaffee und WIFI, um die Wartezeit zu überbrücken.
Für noch längere Zwischenaufenthalte gibt es die Möglichkeit, sich die Zeit mit einem organisierten Ausflug in die nähere Umgebung zu vertreiben, oder ein Tageszimmer im Flughafenhotel zu buchen.
Für uns ging die Reise dann weiter nach Manado, und dort ging es nach knapp 4 Stunden weiter ins Sultanat Ternate. Dort hatten wir nur einen kurzen Zwischenhalt zum Auftanken und dann ging es weiter zum Zielflughafen Labuha.
Dort wurden wir herzlich in Empfang genommen, und zum Bootsanleger gebracht. Nach einer Stunde Überfahrt und einer Gesamt-Anreisezeit von 48 Stunden sind wir dann endlich auf Proco Island angekommen...
Happy, aber todmüde!
Merke: Eine Anreise in einem Rutsch ist möglich, eine Routenplanung mit Zwischenübernachtung aber definitiv empfehlenswerter.
Für uns gab es dann das obligatorische Insel-Briefing, einen Begrüßungsdrink und später noch ein leckeres Abendessen, und dann wollten wir nur noch ins Bett...
Eine kleine Inseltour:
Wir sind von diesem Öko-Resort total begeistert! Nur 12 Bungalows, und ein toller Restaurant-/ Loungebereich. Dort treffen sich die Gäste zu den Mahlzeiten und zum Quatschen. Anschluss findet man in dieser Atmosphäre sehr schnell, wenn man sich über die Erlebnisse des Tages mit den anderen Gästen austauscht.
Tageshighlights sind hier natürlich die Tauch- und Schnorchelgänge - sowohl im Hausriff als auch an den umliegenden Dive Sites. Wie es unter Wasser aussieht, dazu gleich mehr...
Wer dann nach dem Tauchgang noch Entspannung sucht, der hat hier auch die Möglichkeit, sich im Spa mit einer Massage verwöhnen zu lassen. Es gibt hier eine ausgebildete Physiotherapeutin, die das ganz wunderbar macht!
Mehr braucht es einfach nicht. Wer doch mal den Anschluss an die weite Welt sucht, der hat im Restaurant-Bereich die Möglichkeit sich mit dem Internet zu verbinden. (gegen eine kleine Tagesgebühr, die am Ende mit der Gesamtrechnung abgerechnet wird)
Für den Durst stehen immer kalte Getränke in einer Honesty-Bar bereit, die immer reichlich gefüllt ist. Jeder kann sich zu jeder Zeit bedienen, und trägt sich in einer entsprechenden Liste ein. Kaffee und Tee sind tagsüber auch immer zu bekommen, und Nachmittags werden dazu sogar noch kleine Snacks gereicht.
Ein absolutes Highlight - und deshalb nochmal gesondert hervorzuheben - ist das Essen auf Proco Island!!! Unglaublich, was Chef Thomas und sein Team hier zaubern. Frisch, authentisch und vor allem immer mega lecker!!!
Schaut euch das mal an! Zu schade, dass man keinen Duft mit transportieren kann...
Wer den langen Weg hierher auf sich nimmt, der kommt hauptsächlich der Unterwasserwelt wegen, und wird definitiv begeistert sein!
Die Tauchbasis ist gut ausgestattet und bietet täglich zwei Tauchgänge morgens und einen am Nachmittag an. Auch Sonderwünsche kann man jeder Zeit anfragen, und wenn es irgend möglich ist, werden diese auch gern erfüllt. Auch Fans von Nachttauchgängen kommen auf ihre Kosten und werden nicht enttäuscht sein. Sie finden in der Regel immer am Hausriff statt. Die Chance hier einen oder mehrere Bamboo Sharks zu entdecken liegt bei mehr als 90%.
Aus Sicherheitsgründen wird immer darauf geachtet, dass die Tauchtiefe über 25 Meter bleibt, denn die nächste Dekompressionskammer befindet sich in Manado, und kann im Ernstfall nicht schnell genug erreicht werden.
Wie ihr ja wisst, sind wir keine Taucher, sondern Schnorchler. Wir waren schon riesig gespannt darauf, ob es wirklich stimmt, was alle sagen:
"Das Hausriff ist einfach nur toll!"
Na dann, Maske auf, Flossen dran und ab ins Wasser! Und was sollen wir sagen? Einfach nur WOW!
Es ist mit Abstand das schönste Hausriff, was wir bisher gesehen haben!
So viele bunte und gesunde Korallen und eine Vielzahl an Fischen und Fischschwärmen.
Einfach unbeschreiblich!
Der Einstieg vom Strand aus ist leider nicht möglich.
Das mag auch einer der Gründe sein, warum so nah am Strand noch alles gesund und intakt ist.
Ins Wasser kommt man - je nach Wasserstand mehr oder weniger bequem - am Jetty geht es über eine hölzerne Treppe. Und dann taucht man schon direkt rein in die "Fischsuppe".
Bevor man allerdings ins Wasser geht, ist es immer eine gute Idee, sich an der Tauchbasis
nach der aktuellen Strömung zu erkundigen, denn die Gezeitenströmung kann hier ziemlich
heftig werden.
Welche Kraft die Strömung hier hat, kann man von der Hilltop-Bar aus sehr gut beobachten. Das Hausriff liegt im Strömungsschatten der Insel. Sobald man diesen verlässt, oder Ebbe und Flut die Richtung wechseln, kommt es zu beeindruckend großen und eben auch gefährlichen Strömungswirbeln. Deshalb unbedingt auf die Empfehlungen der Guides hören!
Aber nicht nur das Hausriff ist toll. Auch die Dive Sites, die bei den täglichen Bootstouren angefahren werden, sind echt schön - auch für Schnorchler!
Die Jungs von der Tauchbasis sorgen immer dafür, dass alle Gäste auf ihre Kosten kommen.
Bei den Tauchern ist immer ein Guide dabei, der mit geschultem Auge auch das kleinste Krebschen versteckt in einer Koralle findet.
Da wir nur 2 Schnorchler waren, wurde für uns kein extra Guide abgestellt. Also blieb uns nichts anderes übrig, als selber auf Entdeckungsreise zu gehen.
Für unsere Sicherheit war aber immer gesorgt, denn das Boot war immer in Rufweite. Den "Abholservice" haben wir 1x in Anspruch genommen, als uns eine fiese Unterströmung das Vorankommen schwer
gemacht hat.
Wir sind aber sicher, dass wenn wir gerne einen Guide hätten haben wollen, dann wäre das nach Anmeldung an der Tauchbasis sicher möglich gewesen.
Unser Fazit: Die Inselwelt um Proco Island ist einfach fantastisch, und man ist in kürzester Zeit an diversen tollen Tauchspots. Einfach nur toll!
Kein Tauch-/Schnorchelgang ohne Briefing...
An dem einen oder anderen Tauch-Guide ist dabei ein echter Künstler verloren gegangen!
Wie heißt es so schön: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!"
Auf diese Weise lässt sich die eine oder andere Sprach-Barriere ganz einfach egalisieren.
Bei der Auswahl der Tauch- und Schnorchelspots kann es vorkommen, dass ein Spot auf den ersten Blick ruhig aussieht,
aber der Tauchgang abgebrochen werden muss, weil unter Wasser "Waschtag" ist, und die Strömung alles umeinander wirbelt.
Das ist auch kein Problem. Dann wird halt der nächste Spot angefahren, der dann auf gar keinen Fall enttäuscht.
An diesem Spot schaut's gut aus... Also lassen wir erst die Taucher vom Boot, und springen dann auch
ins Wasser.
Es braucht aber nicht immer eine Schnorchelmaske und Flossen, um faszinierende Beobachtungen vom Strand aus zu machen. Das flache Wasser über dem Riff-Dach ist die perfekte Kinderstube für Schwarzspitz-Riffhaie. Es ist voll cool, den jungen Haien vom Strand aus zuzusehen, wie sie kleine Fischchen jagen, und dabei der Wasserlinie am Strand ziemlich nahe kommen. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Wasseroberfläche beim Relaxen auf der Bungalow-Terrasse im Auge zu behalten.
Leider vergehen die Tage wieder viel zu schnell, und so ist auch die schönste Zeit irgendwann zu Ende und es heißt wieder Koffer packen.
Vor dem letzten Abendessen erledigen wir dann noch ganz in Ruhe die Check-Out-Formalitäten, denn dazu werden wir am Morgen keine Gelegenheit mehr haben.
Bargeld braucht man hier nur für Tip-Money und das Spa (das ist ein eigenes Business, und gehört nicht direkt zum Resort), für alles Andere reicht die Kreditkarte!
Mit ein wenig Wehmut genießen wir ein letztes Mal das großartige Essen von Chef Thomas und seiner Crew und den Schnack am Tisch mit den anderen Gästen.
Uns bleibt nur zu sagen: Großes Lob an alle, egal ob Housekeeping, Küche, Service, Gartenpflege, Spa oder Tauchbasis!!!
Um 3:30 Uhr klingelt dann auch schon der Wecker am nächsten Morgen, und wir schauen mit etwas Sorge auf das Wetter.
Ein Gewitter geht nieder, und auch die See ist ziemlich unruhig. Auch wenn der Captain zu kämpfen hat, das Boot durch die Wellen und Strömung auf Kurs zu bringen, gelingt es ihm aber schlussendlich doch, in den Strömungsschatten der Insel zu kommen, und wir kommen sicher wieder am Bootsanleger in Labuha an.
Der Pickup-Service steht auch schon parat, und so kommen wir dann auch rechtzeitig zum Flughafen...
Unterwegs hat dann auch der Regen nachgelassen und wir kommen trocken vom Terminal zum Flieger.
Der Wind bläst aber immer noch ordentlich und beim Landeanflug auf Ternate werden wir ordentlich durchgeschüttelt.
Kurz vor dem Aufsetzen am Flughafen von Ternate startet der Pilot plötzlich wieder durch und dreht ab.
Für die Passagiere, die eigentlich in Ternate hätten aus- oder zusteigen wollen, war das sicher eine böse Überraschung. Aber Sicherheit geht vor! Auf Grund des Windes entscheidet sich der Pilot, direkt weiter nach Manado zu fliegen. Die mehr oder weniger gelassenen Reaktionen der Fluggäste lässt aber vermuten, dass das hier häufiger passiert.
Da wir nun keinen Zwischenstopp in Ternate hatten, kommen wir deutlich früher in Manado an als geplant.
Deswegen sind wir auch erstmal nicht überrascht, dass niemand zu sehen ist, der uns in Empfang nimmt.
Unsere Reise ist nämlich noch nicht zu Ende. Wir hängen noch eine Woche in Nord-Sulawesi im Resort Coral Eye dran.
Nach einem kurzen Telefonat mit dem Hotel-Management dauert es aber auch nicht mehr lange, und wir werden abgeholt.
Mit dem Auto dauert es dann ungefähr eine Stunde, bis wir am Anleger für den Bootstransfer zur Insel sind.
Dieser Anleger gehört zu einem Golf-Resort, darf aber von den umliegenden Resorts mitbenutzt werden.
Vom Transferboot ist aber noch nichts zu sehen, also verbringen wir die Wartezeit in der klimatisierten Lobby des Hotels.
Als uns die Nachricht erreicht, dass das Transfer-Boot angelegt hat, müssen wir noch ein kleines Stück laufen. Das Gepäck wird uns aber abgenommen, nachdem die Boots-Crew die abreisenden Gäste auf die wartenden Taxis verteilt hat.
Es ist gar nicht so einfach zum Boot zu kommen, denn das hat draußen am Ponton festgemacht. Eine ziemlich clevere Idee, denn dieser Ponton ist unabhängig von der Tide nutzbar, im Gegensatz zum
festen Paddock an Land.
Vom Paddock zum Ponton wird dann mittels eines kleinen Floßes übergesetzt. Das ist ziemlich wackelig, und hat auch keine Möglichkeit sich irgendwo festzuhalten. Aber alles ist gut gegangen, und
wir kommen heile am Boot an.
Witzig fanden wir auch die Idee, das Ponton als Pool zu nutzen. Und der hatte echt olympische Ausmaße!!!
Nach ca. einer halben Stunde bei ruhiger See haben wir dann Coral Eye erreicht.
Als wir ankommen, ist gerade Niedrigwasser und dazu noch Vollmond, so dass die Tide nochmal deutlich niedriger ausfällt, als gewöhnlich.
Die Holzstiegen sind deshalb ziemlich rutschig und ungleichmäßig. Aber die Rucksäcke werden uns abgenommen, so dass wir die Hände frei haben, um uns festzuhalten.
Mit der Unterstützung der Boots-Crew gelingt es aber ohne Zwischenfall, diese kleine Herausforderung zu meistern.
Oben auf dem Steg angekommen, hat man gleich einen tollen Blick auf das Hausriff - das macht neugierig... Aber erstmal in Ruhe einchecken!
In der Lobby des Gebäudes, welches derzeit sowohl Rezeption, Bar, Restaurant, Shop und in der ersten Etage noch einige Gästezimmer beherbergt, werden wir herzlich mit einem leckeren Begrüßungscocktail empfangen.
Danach gibt es für uns ein paar Erläuterungen zur Anlage und zur Orientierung bezüglich Anmeldung zu den Schnorchelausflügen, Nutzung des Foto-Raumes, Tauchshops, Buchung der Spa-Anwendungen, Essenszeiten etc.
Diese Anlage ist deutlich größer als das Schwester-Hotel Siladen Resort & Spa, welches wir schon 2x besucht haben.
Und auch deutlich größer, als wir es normalerweise bevorzugen würden.
Auch ist aktuell tagsüber mit Baulärm zu rechnen, denn die Anlage wird noch weiter ausgebaut.
Das neue Haupthaus im Zentrum des Resorts an der schön gestalteten Poolanlage ist bereits fertig, und der Umzug von Restaurant und Bar mit gemütlichem Loungebereich stand unmittelbar bevor.
Wir lassen uns jetzt mal überraschen und freuen uns auf unseren gebuchten Garten-Bungalow.
Das ist jetzt unser Zuhause für die nächsten 7 Nächte...
Großzügig, modern, mit allem Komfort, den man sich nur wünschen kann (AC, Kaffee/Tee-Ecke, Kühlschrank, WLAN, Bluetooth-Lautsprecher, Indoor- und Outdoor-Dusche, einer eigenen gemütlichen Terrasse) und eingerichtet mit ganz viel Liebe zum Detail! Aber schaut selbst...
Wir fühlen uns jetzt schon wohl!
Auch wenn der Bungalow sehr gemütlich und einladend ist, wir sind neugierig auf den Rest der Anlage. Also räumen wir die Koffer später aus und drehen erstmal eine Orientierungs-Runde. Die Gartenanlage wirkt sehr gepflegt, und überrascht immer wieder mit kleinen Details. Mal ist es ein kleiner Springbrunnen, mal ist es eine Skulptur lokaler Künstler direkt am neuen Restaurant-/Poolbereich.
Hinter dem Poolbereich stößt man dann recht bald auf einen Bauzaun. Hier entstehen weitere Bungalows. Die sind größer, noch luxuriöser und die werden einen eigenen kleinen Pool haben. Bisher hat man hier die Wahl zwischen einem Zimmer im Haupthaus oder einem Garten- oder Strand-Bungalow. Die Anlage wird also noch um einiges größer werden...
Vom angekündigten Baulärm haben wir allerdings nicht besonders viel mitbekommen. Die Arbeiten laufen sehr diskret hinter den Kulissen ab.
Zurück laufen wir am schönen Strand entlang, und gönnen uns einen Sundowner am Jetty.
2x in der Woche wird dort zum Sonnenuntergang ein Snack-Buffet aufgebaut, mit ganz vielen unterschiedlichen Sorten Fingerfood. Dazu werden Cocktails serviert und es gibt Musik. So kann man ganz unkompliziert mit anderen Gästen in Kontakt kommen.
Sitzgelegenheiten gibt es genug, denn für jeden Bungalow gibt es eine entsprechende Liege auch am Strand. Wobei hier aber jeder liegen kann, wo er möchte.
Liegen reservieren mit Handtüchern also völlig unnötig. Hier geht es sehr entspannt und relaxt zu.
Bei all dem Luxus und den Annehmlichkeiten: Auch hier steht für uns das Schnorcheln im Mittelpunkt.
Der Service der Tauchbasis hier ist echt klasse:
Das Equipment wird am Bungalow abgeholt und steht immer schon auf dem Boot bereit, wenn es zum Schnorcheln rausgeht.
Auch hier gilt: Kein Ausflug ohne anständiges Briefing.
Zum Standard dieser Tauchbasis gehört es, dass jede Tauch- und Schnorchelgruppe immer einen eigenen Guide hat.
In der Regel sind die Guides und Gruppen immer die gleichen auf dem Boot. Das macht die Organisation und die Auswahl der Dive Sites für die unterschiedlichen Zielgruppen einfacher.
Wer mit dem Boot rausfahren möchte, der meldet das am Vortag bei der Tauchbasis entsprechend an, oder sagt seinem Guide bei der Rückkehr vom Tauchgang einfach bescheid, dass man am nächsten Tag wieder dabei ist. An An- und Abreisetagen kann es schon mal zu Verschiebungen bei der Bootsbesetzung kommen. Daher wird die Liste für den nächsten Tag am Abend an der Tauchbasis ausgehängt. Es empfiehlt sich also, nach dem Abendessen dort nochmal vorbeizulaufen, um sicherzugehen, dass man auch auf der Liste steht. Tauchgänge finden in der Regel morgens, nachmittags und abends / nachts statt.
Das Hausriff hier kann zwar mit dem von Proco Island nicht ganz mithalten, ist aber trotzdem sehr schön.
Die zahlreichen Dive Sites sind sehr schnell mit dem Boot erreichbar, und lassen auch kaum Wünsche offen.
Wir haben uns sagen lassen, dass man mit viel Glück durchaus auch mal ein Dugong sehen kann. Allerdings sind
sie sehr scheu und so hatten wir dieses Glück leider nicht.
Aber jetzt wollen wir euch nicht weiter auf die Folter spannen, sondern nehmen euch mit in die Welt unter der Wasseroberfläche...
Nicht nur unter der Wasseroberfläche gibt es spannende Dinge zu entdecken...
Wer mal eine Pause von der Unterwasserwelt braucht, der kann sich im Spa verwöhnen lassen.
Außerdem bietet das Resort auch einige andere Ausflugsmöglichkeiten an:
Man kann zum Beispiel eine Halbtagstour in den Tangkoko NP buchen. Hier kann man den Koboldmaki, Schopfmakaken und vieles mehr bestaunen.
Oder wer unbedingt Meeresschildkröten sehen möchte (zu fast 100% Wahrscheinlichkeit), der kann auch eine Tour nach Bunaken machen.
Und auch wer es sportlich mag, kommt bei verschiedenen Wander- oder Kajaktouren auf seine Kosten.
Tiere gibt es aber nicht nur Unterwasser, sondern auch Land, wenn man mit offenen Augen durch die Anlage läuft...
Eine wichtige Sache darf natürlich auch hier nicht unerwähnt bleiben: Das Essen!
Beim Frühstück gibt es neben Toast und Marmelade, auch die Möglichkeit, Eier, Omeletts und andere Köstlichkeiten zu bestellen. Es gibt immer eine kleine Karte mit wechselnden Optionen. Bei Mittags- und Abendessen hat man die Wahl zwischen jeweils 3 Gerichten und verschiedenen Vor- und Nachspeisen.
Zur besseren Planung, wird bereits beim Frühstück bzw. beim Mittagessen eine kleine Tageskarte überreicht, aus der dann das Mittag-/ Abendessen ausgewählt wird.
(Meistens ist es eine Wahl zwischen einem local dish, einem italienischem Gericht und einem vegetarischen Gericht) Die Auswahl fällt da oft ganz schön schwer. Aber auch dafür gibt es eine Lösung: bestell doch einfach 2 halbe Portionen und probiere Beides?! Gar kein Problem...
Uns hat es jedenfalls sehr gut geschmeckt.
Und hier noch etwas für die Romantiker:
Wenn das Wetter mitspielt, dann kann man Abends immer solch einen wunderschönen Sonnenuntergang bestaunen. Die Farben sind einfach nur schön!
Zwischendrin, haben wir sogar noch eine neue Freundin gefunden!
Diese junge und sehr besitzergreifende Katzendame hat uns jeden Abend auf dem Weg zum Abendessen am Spa abgeholt und uns bis zum Restaurant begleitet. Nach dem Essen wurden lautstark
weitere Kuscheleinheiten vehement eingefordert, und so lange immer wieder der Weg versperrt, bis Madame
zufrieden war.
Auch wenn die Mitarbeiter das nicht so gerne sehen, wenn man sich mit den Katzen anfreundet, was soll man denn machen, wenn man so böse zum Kuscheln gezwungen wird? ;-)
Alles gut, solange man den Katzen nichts zum Fressen gibt!
Das sollte eigentlich schon aus mehreren Gründen selbstverständlich sein, denn gewürztes Essen ist auf Dauer sehr ungesund für die Tiere, und eine Futterquelle spricht sich schnell rum, und plötzlich stehen 20 Samtpfoten da... Und ganz ehrlich, Katzen im Restaurant bedeuten eine böse Stolperfalle für den Service, und Belagerung und Mundraub bei den Gästen. Und das muss ja nun wirklich nicht sein.
Leider kann aber nicht jeder dem leidenden und bettelnden Blick eines schnurrenden Manipulators widerstehen.
Von daher wird da sehr stark darauf geachtet, dass es nur bei Streicheleinheiten bleibt.
Vom Restaurant halten sich die Katzen aber fern. Wir haben jedenfalls nur Geckos in Lampenschirmen gesehen, einer großen Krabbe beim Versteckspielen im Foyer zugeschaut, aber nirgends eine Katze im Hauptgebäude gesehen. Nur draußen im Garten.
Also keine Sorge, ihr könnt euer Essen ganz in Ruhe ungestört genießen.
Leider geht auch diese schöne Zeit wieder viel zu schnell zu Ende.
Wir hatten einen tollen Urlaub, und wir haben wieder eine neue Facette Indonesien entdeckt und viele nette und hilfsbereite Menschen kennenlernen dürfen.
Alle diese Eindrücke und Erfahrungen nehmen wir im Herzen (zollfrei!) mit, und
packen wieder unsere Koffer.
Gegen Mittag ist das Transferboot wieder da, unsere Koffer sind verladen, und wir sagen Good bye Coral Eye Resort...
... bevor es für uns den langen Weg von Manado über Jakarta und Istanbul wieder nach Frankfurt geht.
Indonesien, wir kommen gerne wieder!










































































































































